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Wann der Begriff Fake News in der Pressearbeit für Artikel 13 der Urheberrechtsreform unangebracht ist

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Herr Axel Voss von der CDU und viele weitere Befürworter von Artikel 13 der Urheberrechtsreform bekommen sehr viele E-Mails von Artikel 13 Gegnern. Wie im Artikel auf Golem "Die Bots gehen auf die Straße" beschrieben wurde dabei die Vermutung geäußert, dass mit Bots von z.B. Google versucht würde Fake - Aktionen für Fake News bezüglich Artikel 13 durchzuführen (vgl. https://www.golem.de/news/uploadfilter-eu-kommission-bezeichnet-reformkritiker-als-mob-1902-139435-2.html). Wenn allerdings Millionen von Bürgern entsprechende Online Petitionen unterschreiben und sich die Mühe machen individuelle E-Mails zu schreiben sollte man besser nicht der gesamten YouTube Community Fake News vorwerfen wie dies in den E-Mail Antworten von Herrn Axel Voss zu lesen ist. Unter diesen YouTubern macht sich auch Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kanzlei WBS stark und zeigt dem Artikel 13 den Mittelfinger (Vgl. YouTube Video: Artikel 13 Axel Voss nennt YouTuber Lügner & spricht von FAKE NEWS | Rechtsanwalt Christian Solmecke - https://youtu.be/G2RdT5fQkXg). YouTuber sind also gemeinsam durchaus in der Lage ein Thema fundiert zu durchleuchten und zu verstehen bevor sie sich dagegen stark machen.

 

Wenn über 4,7 Millionen Menschen Petitionen unterschreiben dann alle YouTuber wegen Fake News zu beschuldigen spielt in der selben Liga wie als Präsident Trump der gesamten Medienlandschaft Fake News vorzuwerfen. Eine solche Pressearbeit hat das Potential einen Shitstorm auszulösen. Man sollte sich in der Pressearbeit immer überlegen ob es sich bei anderen Meinungen als der eigenen Meinung tatsächlich um Fake News handelt oder um gerechtfertigte Bedenken im Sinne der Meinungsfreiheit.

 

Der Unternehmensgründer Bernhard Mähr hat zu diesen europäischen Entwicklungen in letzter Zeit mit viel Sinn für schwarzen Humor gestern folgende Twitter Meldung mit Anspielung an Präsident Trump sowie der Arbeit von Rechtsanwalt Christian Solmecke zu Artikel 13 veröffentlicht:

 

With a sense of black humor for #article13: HAPPY NEW YEAR TO EVERYONE, INCLUDING THE INTERNET HATERS AND THE FAKE NEWS LAWYERS! 2019 WILL BE A FANTASTIC YEAR FOR THOSE NOT SUFFERING FROM EU DERANGEMENT SYNDROME. JUST CALM DOWN AND ENJOY THE RIDE, BREXIT IS HAPPENING FOR GB!

 

Die Twitter Meldung zeigt die Fehlentwicklungen der EU in letzter Zeit die Bürger auf die Straßen treiben. Es bleibt zu hoffen, dass alle diese Bemühungen der Menschen nicht vergebens sind und 4,7 Millionen Menschen mit ihrer digitalen Unterschrift auch etwas erreichen. Der Unternehmensgründer Bernhard Mähr unterstützt eine weitere Online Petition durch einen Link auf NerdsNet (http://www.nerdsnet.net) in der es darum geht, dass Rechtsanwalt Christian Solmecke Herrn Axel Voss den Artikel 13 erklären soll (vgl. http://chng.it/yfsnwPPLrC). Diese Petition haben zum aktuellen Stand ebenfalls bereits über 2500 Menschen unterschrieben, so auch der Unternehmensgründer Bernhard Mähr.