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Umma Hüsla Hackathon 2019 - Inoffizieller Name: Error Team - (Mit) Google Gehackt


Wer sich das auf dem NerdsNet (https://www.nerdsnet.net) veröffentlichte 30 - sekündige Umma Hüsla Hackathon 2019 - YouTube - Abschlusspräsentationsvideo des Teams Kaffeetreff ansieht dem mag nicht entgangen sein, dass auf einem über WLAN am Internet angeschlossenen Laptop Geo - Koordinaten eingegeben werden während auf einem anderen am Internet hängenden PC sich Marker bewegen. Normalbürger werden sich dabei unweigerlich fragen: "Wurde auf dem Hackathon 2019 Google gehackt?" 

 

Darauf antwortet der Unternehmer und Teilnehmer des Hackathons 2019 Bernhard Mähr, dass von diversen Teilnehmern des Hackathons zwar alles mögliche wie z.B. ein getunter Roomba Staubsauger - Roboter auf dem Hackathon so gehackt wurde, dass der Roboter mit dem Laptop gesteuert werden kann, aber es die Hacker - Ehre nicht erlaubt Google zu hacken und an sensible Daten heranzukommen. Die mit dem Ionic und Angular Framework erstellte App verwendet eine Google Maps Komponente die per API - Schlüssel programmiert wurde. Außerdem wurden die Koordinaten via Google Cloud Firestore gespeichert und mit den Endgeräten verbunden. Diese Endgeräte subscriben also auf eine eigene Datenbasis die sich grundsätzlich z.B. jedes Unternehmen für seine Mitarbeiter einrichten kann. Die Daten gehören also nicht Google obwohl sie auf der Google Cloud gespeichert werden. Datenschutztechnisch müssten die Mitarbeiter ihr Einverständnis geben, dass jeder von jedem die Position jederzeit sehen darf. Die Anwendung selbst sollte eigentlich noch über ein Opt - Out zur Einschaltung von Privatsphäre verfügen wofür aber in den 26 Stunden des Hackathons keine Zeit mehr blieb.

Die Idee der App ist, dass sich Mitarbeiter einer Firma über die App organisieren können da jeder zu jeder Zeit sieht wo sich die anderen Mitarbeiter auf diesem Globus befinden und sich die Mitarbeiter so zu einem Kaffeetreff organisieren können.

 

Die Umsetzung ging nicht ohne Hürden von statten. Als Helfer des Umma Hüsla Hackathons einen Rundgang machten und aufnehmen wollten welche Teams an welchen Projekten arbeiten fanden Sie beim Team Kaffeetreff nur leere Arbeitsplätze vor und einen PC Monitor auf dem haufenweise Fehlermeldungen standen. Ein Helfer notierte daraufhin als Team Name: Error weshalb das Projektteam Kaffeetreff auch inoffiziell als Error - Team geführt wurde. Auch später konnte die App während des Hackathons praktisch kaum vorgeführt werden, da das Ionic / Angular Framework auf Windows mit Visual Studio Code so lange kompilierte und dann den enthaltenen Webserver startete, dass die Geduld unzureichend war auf eine lauffähige Version zu warten die vorgeführt werden hätte können. Außerdem wurde bösartigerweise die Kaffeemaschine von ihren Geo - Koordinaten entfernt und zu einem anderen Ort für das Frühstück gebracht weshalb die Geo - Koordinaten in der Anwendung nicht mehr stimmten. Dieser Bug wurde vom Helfer - Team behoben indem später die Kaffeemaschine wieder zu ihrem ursprünglichen Ort in die Nähe der stattfindenden Programmierung zurückgebracht wurde, erzeugte also keine weiteren Umstände in der Programmierung.

Der Unternehmer Bernhard Mähr wird aufgrund mangelnder Kompilierungsperformance und Performance beim Start des Webservers Ionic / Angular auf Windows mit Visual Studio Code im professionellen Umfeld erstmal nicht einsetzen. Auf Linux soll dieser Technology - Stack aber anscheinend wesentlich schneller kompilieren und starten, was aber nicht überprüft wurde. Über die dazugewonnenen Erfahrungen mit Ionic / Angular wird Bernhard Mähr auf seinem Blog auf dem NerdsNet (http://www.nerdsnet.net) noch den einen oder anderen Artikel schreiben, damit das dazugewonnene Wissen festgehalten wird.

 

Wer sich über die Kaffeetreff - App informieren möchte findet den von Bernhard, Marc und Nikolaus geschriebenen Source Code auf: https://github.com/schauersbergern

 

Wir können also beruhigen, es sind zwar äußerst talentierte Hacker als Teilnehmer auf dem Hackathon, die geschriebenen Codes und umgesetzten Ideen sind aber alle legal und verursachen keinerlei Schäden mit Ausnahme vielleicht eines Garantieverlusts bei einem gehackten und getunten Roomba. Die meisten Hacker sind sich allerdings sicher, dass nichts 100% sicher ist und Vorsicht besser ist als eine spätere mögliche Nachsicht z.B. einer Datenschutzbehörde.