Diese Seite verwendet Cookies, Google Analytics und diverse Social Media Like & Share Buttons. Um Ihre Privatsphäre zu schützen werden die Social Media Like & Share Buttons im 2-Klick Verfahren erst aktiv und senden Daten wenn Sie diese erstmalig anklicken und dadurch im Sinne der EU - DSGVO zustimmen. Durch Klick auf den grünen Button geben Sie Ihre Zustimmung zur Verwendung von Cookies, entsprechenden Datenübertragung an Dritte (auch nach USA) und zur Datenschutzerklärung lt. neuer EU DSGVO.

DSGVO Datenschutz – Flachköpper machen, gekotzt wird später!


Als Datenschutzverantwortlicher erklärt Bernhard Mähr einen aktuellen Fall wie folgt:

Ich wünschte die Nachricht des Messeveranstalters hätte sich von selbst zerstört, leider ist sie in meinem IT System gelandet. Das waren Datensätze von fast 200 Personen mit persönlichen Daten aber leider keine Kontaktdaten wie E-Mail Adresse oder Telefonnummer. Jetzt steht im Gesetz in Artikel 14 DSGVO dass die Betroffenen umfassend informiert werden müssen damit die Transparenz gewährleistet ist. Was für ein Aufwand, fast 200 E-Mail Adressen eruieren und jedem ein E-Mail schicken.

 

Tatsächlich werden in gegenständlichem Fall weil ein Messeveranstalter diese persönlichen Daten an die Teilnehmer per E-Mail weiterleitet gleich drei Verfahren des Verfahrensverzeichnisses vom Bernhard Mähr Ankündigungsunternehmen angestoßen denn der Messeveranstalter weist im E-Mail zusätzlich auch darauf hin, dass genügend Visitenkarten ausgetauscht werden sollen und wie Sie vom YouTube Video des bekannten Anwalts Christian Solmecke lernen können müssen Sie rein theoretisch vor der Entgegennahme einer Visitenkarte wenn Sie die DSGVO ernst nehmen und befolgen über die Datenschutzerklärung aufklären da eine Datenerhebung stattfindet. Die drei Verfahren lauten also wie folgt:

 

Es muss eine Information über die Datenschutzerklärung an die Teilnehmer erfolgen vor Entgegennahme der Visitenkarte. Das Vorlesen der Datenschutzerklärung vom NerdsNet (https://www.nerdsnet.net) dauert messbare 80 Minuten, 40 Minuten wenn sie diese mit einem Videoschnittwerkzeug auf doppelte Geschwindigkeit bringen was auf dem YouTube Kanal von Bernhard Mähr überprüft werden kann. Bei 5 – 10 facher Geschwindigkeit können Sie die Informationen ohne KI Unterstützung (Chip im Gehirn) wegen der fehlenden Bandbreite vom Gehör zum Gehirn nicht mehr erfassen. Daher kann diese Information wohl nur im Vorfeld per E-Mail erfolgen mit Link zur Datenschutzerklärung.

(Das Monster ist CC0 lizensiert).

 

Weiters muss eine Information über die Entgegennahme der persönlichen Daten von Dritten erfolgen wie in Artikel 14 der DSGVO beschrieben. Außerdem gibt es noch ein drittes Verfahren zur Bildung von Newslettern im Vorfeld von Messevorbereitungen weil die Gefahr eines massenhaften Austauschs von persönlichen Daten auf Messen besteht welcher dann uninformiert ebenfalls wieder ein Verstoß gegen die DSGVO und Transparenzverpflichtung wäre.

 

Diese drei der insgesamt 18 Verfahren des Verfahrensverzeichnisses wurden also angewendet mit dem Zweck die Informationspflicht lt. Artikel 13 und Artikel 14 DSGVO zu erfüllen und somit die Transparenz zu gewährleisten. Soweit so gut werden Sie sich nun vielleicht denken – weit gefehlt, hier fangen die Probleme erst an.

 

Die fast 200 versendeten E-Mails wurden als SPAM beanstandet was der SPAM Reputation erheblich schadet. Bei einer schlechten SPAM Reputation werden sie automatisch rechenschaftspflichtig gegenüber ihrem Internet Service Provider. Das erzeugt administrativen Aufwand.

 

Von den fast 200 versendeten E-Mails werden E-Mails weitergeleitet an den Veranstalter der Messe. Das erzeugt ebenfalls administrativen Aufwand. Dieser Veranstalter ruft daraufhin den Datenschutzverantwortlichen des Bernhard Mähr Ankündigungsunternehmens der für die E-Mails verantwortlich ist an und beschwert sich was der Blödsinn soll. Schon wieder eine DSGVO Diskussion also - das erzeugt wiederum Aufwand. Gleichzeitig will der Veranstalter, dass die Wirtschaftskammer informiert wird, weitere E-Mails gehen also zur Wirtschaftskammer und Sie erraten es, auch das erzeugt administrativen Aufwand.

 

Zu diesem Datenschutz SPAM gibt es auch schon seit längerem E-Mails die wohl auch beständig als Datenschutz SPAM ignoriert werden an ettliche Webseitenbetreiber, es gibt nämlich mittlerweile fast 100 Webseitenbetreiber die illegalerweise die Datenschutzerklärung des Bernhard Mähr Ankündigungsunternehmens kopiert haben und dabei teilweise noch nicht einmal den Namen oder den EU weit registrierten Brand Ländlekurs (http://www.laendlekurs.com) herausgenommen haben. Geht es nach diesen Webseiten steht dort, dass Bernhard Mähr oder das Bernhard Mähr Ankündigungsunternehmen für fast 100 verschiedene fremde Domains und Unternehmen für den Datenschutz verantwortlich sein soll. Diesen für Copy & Paste Verantwortlichen kann man nur die Schulnote „Nicht genügend“ ausstellen da sie trotz regelmäßiger Kontaktaufnahme über teilweise bereits fast ein Jahr nicht ansatzweise reagieren, diese E-Mails als SPAM abtun und ihre Webseite nicht ändern.

 

Bernhard Mähr sagt es nochmals ausdrücklich:

Ich bin sicher nicht für euren Unsinn verantwortlich!

 

Aufgrund dieser Beschwerden über den SPAM anstatt sich einmal die eigene Arbeitsweise anzusehen scheint es so, als wäre wohl die einzige gesellschaftlich akzeptable Verhaltensweise jene, die DSGVO mehrheitlich zu ignorieren. Natürlich warum auch nicht? Spülen wir ein Gesetz einfach im Klo runter. Die DSGVO im Klo wird Ihnen aber auch nicht weiterhelfen. Spätestens dann wenn die Verfahren zu den großen Übeltätern abgeschlossen sind und diese sich datenschutzkonform verhalten wird auf die kleineren Übeltäter losgegangen werden. Was hätte z.B. der Messeveranstalter anders machen können? Nun, es gäbe grundsätzlich immer die Möglichkeit die persönlichen Daten zu pseudonymisieren. Der Veranstalter könnte auch mit pseudonymisierten Daten die entsprechenden Kontakte die an einem gegenseitigen Geschäftskontakt Interesse haben verkuppeln. Auf diese Weise hätte er jedenfalls fast 200 E-Mails verhindert. Außerdem waren viele Teilnehmer sicherlich einigermaßen überrascht, dass Ihre Daten auf diese Weise weitergegeben werden und das war ihnen bei der Anmeldung zur Veranstaltung nicht klar. Jedenfalls war das Bernhard Mähr nicht klar zum Zeitpunkt der Datenerhebung seiner persönlichen Daten durch den Veranstalter.

 

Was lernen wir daraus?

Zunächst einmal gilt für viele Datenschutzverantwortliche wohl immer noch der Grundsatz: Stille Wasser sind tief! Wenn Sie eine Visitenkarte nicht annehmen laufen Sie auch Gefahr eine gesellschaftlich inakzeptable Verhaltensweise an den Tag zu legen. Wir reden nicht darüber.

 

Und wie sieht das Bernhard Mähr? Dazu sagt Bernhard Mähr folgendes:

Ich habe sehr viel aus den YouTube Videos vom Anwalt Christian Solmecke gelernt. Nachdem ich diese Videos länger auf mich wirken habe lassen bin ich zu folgender eigenständigen Meinung zur DSGVO gelangt:

 

Als Datenschutzverantwortlicher eines Kleinunternehmens müssen Sie Flachköpper machen, gekotzt wird später!