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Die Herausforderung Lerninhalte aus dem Unterricht in die Onlinewelt zu transferieren


Der Unternehmer Bernhard Mähr hat über die letzten Wochen einen Grundlagenkurs zur Microcontroller Programmierung in der Programmiersprache C erfolgreich zu einem Abschluss gebracht. In Pausengesprächen nutzte er diese Kontakte zu den Teilnehmern auch um Feedback einzuholen bezüglich der Strategie Lerninhalte auch Online z.B. in Form von Webinaren zur Verfügung zu stellen. Auf Basis dieses Feedbacks lässt sich erkennen wie schwierig es ist, den Transfer aus einem Kursraum in die Online – Welt zu vollziehen. Die Hauptargumente für einen Kurs in einem Kursraum beziehen sich auf das Ansprechen der 5 Sinne „Sehen, Fühlen, Schmecken, Riechen, Hören“. In einem Kursraum können diese Sinne bei hoher Methodenkompetenz des Trainers optimal angesprochen werden indem Gruppenarbeiten, kooperatives Lernen, die Jigsaw Methode und viele weitere soziale Lernformen und Methoden angewendet werden.

 

Bei Webinaren schwingt nur zu oft der Beigeschmack einer in die Online – Welt transportierten Vorlesung, also im Wesentlichen Online stattfindender Frontalunterricht mit. Außerdem verkaufen nur zu oft im Internet diverse Anbieter Videoaufzeichnungen als Webinare was dem Ruf von Webinaren zusätzlich schadet, da logischerweise dann noch nicht einmal die Möglichkeit besteht Zwischenfragen zu stellen. Dies alles führt dazu, dass sich Online Kursangebote in Webinarform nur sehr schleppend verkaufen obwohl sie vielleicht auf Methodenvielfalt ausgelegt sind und keineswegs ausnahmslos Online Frontalunterricht darstellen gibt Bernhard Mähr zu bedenken. Auf seinem Angebot auf http://www.laendlekurs.com unterscheidet Bernhard Mähr jedenfalls stark zwischen Webinaren mit Methodenvielfalt und Videokursen die dann tatsächlich nur Videoaufzeichnungen darstellen.

 

So lässt sich auch in Webinaren der Monitor auf den Monitor eines Teilnehmers umschalten um auch Ergebnisse der Teilnehmer zu diskuttieren. In einem guten Webinar können auch jederzeit Zwischenfragen gestellt werden und der Trainer sorgt dennoch für eine gewisse Disziplin damit nicht ständig alle durcheinanderreden. Klar ist, die Sinne Fühlen, Schmecken und Riechen können per Webinar nicht gleich angesprochen werden. Der Teilnehmer fühlt nur was auf seinem entfernten Schreibtisch vor sich geht und muss die Eindrücke bei z.B. der Hantierung mit dem Microcontroller – Übungsboard beschreiben anstatt diese im Kursraum einfach vorzeigen zu können. Wer eine Webcam hat kann auch versuchen diese Hantierung per Kamera zu transportieren, aber es bleibt eine gewissen Umständlichkeit im Vergleich zu einem echten Kursraum bestehen. Das Riechen des Parfums des Trainers kann für den Lernerfolg vernachlässigt werden und auch für die richtige Getränkeauswahl der Teilnehmer ist bei einem Webinar der Teilnehmer selbst verantwortlich.

 

Ein Webinar fordert also immer mehr Selbstverantwortung und Disziplin von den Teilnehmern als ein Kurs in einem professionell ausgestatteten Kursraum. Besonders bei der Jugendbildung wichtig ist dass der Trainer im Kursraum mehr Kontrolle über die Gruppe hat als im Webinar. Webinare sind dafür nicht an die Örtlichkeit gebunden sondern räumlich ausschließlich wegen der Sprachbarriere auf einige Länder eingeschränkt. Englische Webinare können so z.B. international angeboten werden.

 

Da viele Webinare aber leider oft so abgehalten werden, dass sie im Prinzip auch einfach Videoaufzeichnungen sein könnten (oder womöglich tatsächlich sogar sind) sehen viele die wesentlich kostengünstigere Alternative von Lernvideos und Videokursen oder sogar YouTube Videos als vergleichbar zu Webinaren. Videoaufzeichnungen werden aber zu Preisen verkauft zu denen unmöglich gute Webinare kostendeckend abgehalten werden können. Gut vorbereitete Online Kurse in Webinarform sind deshalb eine echte Herausforderung im Online – Verkauf und Online Marketing die Bernhard Mähr mit Ländlekurs auf http://www.laendlekurs.com noch zu bewältigen hat.