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Unternehmensgründer verkauft Bitcoins bei 20.000 USD um sein Portfoliorisiko zu reduzieren


Der Unternehmensgründer Bernhard Mähr verkauft regelmäßig Bitcoins in seinem Portfolio um bei der Wertsteigerung von Bitcoin zu verhindern, dass sein bereits auf Etoro von Gordon Roth kopiertes Portfolio hauptsächlich nur noch aus Bitcoin besteht. Gordon Roth ist ehemaliger Banker bei der Deutschen Bank und aktuell selbst Unternehmer. Bernhard Mähr ist überzeugt davon, dass es sich bei den Crypto - Währungen um eine Blase handelt. So hat er das letzte Mal bei 20.000 USD seine Bitcoin CFD Anteile drastisch reduziert. Kurz danach ging es in der letzten Woche vor Weihnachten steil bergab mit dem Bitcoin Kurs und der Kurssturz von Bitcoin war in allen Nachrichten ein Hauptthema. Währenddessen ist das Portfolio von Bernhard Mähr mit +29,83% Performance seit seinem Geburtstag am 29.09.2017 auch nach dem Kurssturz von Bitcoin und Co gut im Plus und von dem Bitcoin Crash kaum betroffen. Wirklich erschreckend ist, dass mittlerweile der Suchbegriff "Bitcoin mit Kreditkarte kaufen" auf Google so häufig gesucht wird wie noch nie. Es scheint so als würden die Menschen, die sich die Spekulation mit Bitcoin eigentlich gar nicht leisten können, mit Krediten nun auf Bitcoin spekulieren. Dabei sind wie schon bei der Technologieblase im Jahr 2000 vor allem die junge Generation und diverse Fondsmanager jene die massiv Gelder in Bitcoin fließen lassen. Genau wie im Jahr 2000 sprechen die Argumente dieser jungen Generation dabei von einer weltweit die Lebenssituation verändernden Technologie und genau wie im Jahr 2000 hat diese Generation dabei vermutlich absolut recht. Bitcoin und die Blockchain - Technologie wird die Welt verändern. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass bei solchen Blasen die Preise wie im Jahr 2000 im Nasdaq - Index ersichtlich nach dem Platzen der Blase über Jahrzehnte hinweg ihre ursprünglichen Preise nicht mehr erreichen. Auch die Technologien in der Technologie - Blase von 2000 veränderten unser Leben im darauf folgenden Jahrzehnt, die Preisbewertungen in einer solchen Blase sind allerdings immer jenseits von Gut und Böse. Zudem glaubt Bernhard Mähr, dass sich in den kommenden Jahrzehnten eine regulierte Crypto - Währung durchsetzen wird die keine Wertsprünge wie Bitcoin an den Tag legt. Diese wäre dann ideal als Zahlungsmittel verwendbar, wird aber wohl kaum Bitcoin heißen. Damit bleibt es fraglich ob wie beim Nasdaq nach dem Platzen einer solchen Blase die ursprünglichen Preise überhaupt je wieder erreicht werden können. Genau wie im Jahr 2000 warnt dabei die alte, erfahrene Investment Generation bestehend aus bekannten Investment - Idolen wie Warren Buffet vor dieser Blase. Diese Warnungen finden jedoch kein Gehör bei den jungen Spekulanten im Crypto - Markt, hier hat sich längst das HODL - also das bisher sehr erfolgreiche Halten der Crypto - Währung über alle Krisen hinweg - durchgesetzt. Wie im Jahr 2000 behaupten diese Jünger des HODL dass die alte Generation keine Ahnung hat und dass Bitcoin und diverse Altcoins der große Technologie - Hit schlechthin sind. Dabei ist der Performance - Zugewinn von Bitcoin nicht vergleichbar mit der Technologie - Blase vom Jahr 2000. Am ehesten vergleichbar sind die Performance - Zugewinne tatsächlich mit der aus dem 17. Jahrhundert bekannten Tulpenzwiebelblase. Die Bitcoins sind mit ihren täglichen Wertschwankungen auch nicht als Zahlungsmittel zu gebrauchen sondern werden wie die Tulpenzwiebeln damals nur noch gekauft in der Hoffnung sie später an jemanden der noch mehr zahlt teurer weiterverkaufen zu können. Viele der Unterstützer von Bitcoin die Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren wollten zogen in der Folge ihre Unterstützung bereits zurück da Bitcoins als Zahlungsmittel praktisch nicht verwendet werden. Zu teuer sind die Transaktionskosten geworden und zu hoch sind die Wertschwankungen von Bitcoin. Wer jedoch wie Bernhard Mähr seine Bitcoins bei Erreichen neuer Höchststände regelmäßig verkauft und so das Risiko begrenzt hält kann mit vermutlich guten Chancen durchaus auch in einer solchen Blase Gewinne machen - vorausgesetzt die Rally geht weiter. Dabei spekuliert Bernhard Mähr nur noch mit bereits erzielten Gewinnen aus der Bitcoin - Spekulation. Auf diese Weise kann er bei diesem Spiel gar nicht mehr verlieren - selbst beim Totalverlust.

 

Bernhard Mähr ist Unternehmensgründer und bietet auf www.laendlekurs.com kostenfreie Webinare zum Thema "Grundlagen der Vermögensverwaltung - Kapitalaufbau" an. Seine Leidenschaft gilt dem Programmieren und dem intelligenten Investieren.